Therapieablauf

Befunderhebung

Zu Beginn der Therapie wird eine umfassende ergotherapeutische Befunderhebung durchgeführt, um Betätigungsprobleme, Stärken und Schwächen Ihres Kindes herauszufinden. Dazu gehören eine genaue Anamnese, die im Gespräch und mittels Fragebogen erhoben wird, strukturierte und freie Beobachtungen in Spiel- und Alltagssituationen sowie standardisierte Tests und Assessments. Für diesen Befundprozess sind ca. 2-3 Einheiten (jeweils an unterschiedlichen Terminen) einzuplanen. Die Eltern sind mit im Therapieraum anwesend und können Ihr Kind beobachten.

Die Ergebnisse der Befunderhebung, in Verbindung mit den Problemstellungen im Alltag, werden im darauffolgenden Elterngespräch besprochen. Wird eine Therapie als sinnvoll und notwendig erachtet, werden gemeinsam mit Eltern und Kind individuelle Ziele vereinbart. Ebenso erhalten Sie Förderideen und Tipps für zu Hause. Ergotherapie findet im Normalfall einmal in der Woche statt.

Durch den Einsatz verschiedener Therapiekonzepte werden spielerisch bedeutungsvolle Aktivitäten trainiert, Basisfunktionen gestärkt und Strategien für den Alltag erlernt. Je nach
Problemstellung und Alter des Kindes, werden passende evidenzbasierende Therapiemaßnahmen ausgewählt.

Schwerpunkte

  • Sensorische Integration und sensomotorische Wahrnehmungsförderung
  • Alltagstraining
  • Grafomotorik und Händigkeit
  • Schulfähigkeitsabklärung und Vorläuferfähigkeiten
  • Kognitives Training
  • Ausdruckszentrierte, kreative Methoden
  • Marte Meo Methode
  • Babyhandling und Wahrnehmungsregulation bei Säuglingen